60 Jahre Lichtkultur
Semperlux AG feiert ihr 60-jähriges Jubiläum

Die Semperlux AG mit Hauptsitz in Berlin blickt 2008 auf ihr 60-jähriges Bestehen zurück. Die Unternehmensgeschichte des heute international agierenden Familienunternehmens begann 1948 mit einer Produktinnovation.

Die rettende Idee

Berlin zu Zeiten der Blockade: 1948/49 gibt es nur zwei Stunden Strom pro Tag. Hermann Bansbach, arbeitsloser Elektroingenieur, ergreift in dieser Notzeit die Initiative. Er entwickelt und produziert ein 24 Volt-Batterieaufladegerät mit der Warenbezeichnung Semperlux (=“immer Licht“), das die Bevölkerung auch während der Stromsperre rund um die Uhr mit Licht versorgen kann. Mit dieser Innovation legt der Firmengründer den Grundstein für eine international agierende Unternehmensgruppe – den Leuchtenhersteller Semperlux.

Immer das richtige Licht

Nach der Berlin-Blockade werden verschiedene Leuchten für Leuchtstofflampen entwickelt und produziert. Es ist die Zeit des beginnenden Wirtschaftswunders: Man zeigt sich gern mit extravaganten Formen – auch in Form und Design der Leuchten. So setzen die Messingkronleuchter von Semperlux buchstäblich Lichtblicke. Die Begeisterung für Technik und die technische Form drückt sich in den 70ern in dem neuen Innenleuchten-Programm von Lichtrohren, Lichtkanälen und Lichtkassetten aus. Dieses von Lampenlängen unabhängige „Metersystem“ ermöglicht eine neue gestalterische Freiheit und stellt für Semperlux den Einstieg in die architekturbezogene Innenbeleuchtung dar. Einige Jahre später folgen die designorientierten Außenleuchten – als Antwort auf den Wunsch nach individuellerer Gestaltung von Straßenräumen und modernen Leuchten.