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Der amerikanische Lichtkünstler James Turrell lässt Gebäude nicht einfach nur anstrahlen. Nach seinem Motto müssen diese aus sich heraus leuchten. Nach Turrells Plänen wurden der Aufzugschacht des neuen Hochhauses "Gallileo" und die beiden Treppenhäuser des aus den 1970-er Jahren stammenden benachbarten Turms illuminiert - aber nicht einfach in einer Farbe. Binnen ein bis zwei Stunden wechselt sich der Farbverlauf: Aus verschiedenen Farben und Helligkeiten entsteht seine einzigartige Nacht-Komposition, die die Häuser fast wie lebende Organismen wirken lässt. Das Gallileo-Gebäude verfügt auch über eine ganz besondere Tagesbeleuchtung. Für den mit Glas überdachten 18 Meter hohen Lichtgraben vor dem Hochhaus kreierte die gebürtige Tschechin und Lichtkünstlerin Magdalena Jetelovà "mitlaufende" Lichteffekte, die stets dort aufleuchten, wo Stege und Treppen zwischen den sechs Stockwerken betreten werden. Lange Leuchtröhren lassen die interaktiven Stellen im Gebäude aufleuchten. Die mitziehenden Lichtstreifen stellen das Pulsieren zwischen den Gebäudeteilen dar. |